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Nicht die Software ist das Problem. Der Takt, in dem sie sich ändern lässt.

Jede Anpassung an einem Standardsystem kostet ein Ticket, ein Angebot und einen Releasezyklus. Bis sie da ist, hat der Ablauf sich weitergedreht. Ich baue Software, die sich in Tagen ändern lässt statt in Quartalen.

Im Einsatz bei einem Ventilatorenbauer und einem Schweißtechnik-Hersteller im Siegerland. Einzelunternehmen aus Kreuztal.

Sie haben investiert. Die Effizienz ist trotzdem gleich geblieben.

Das ist kein Versäumnis und kein Zufall. Es ist die Folge davon, wie Standardsoftware angepasst wird.

Ein Standardsystem bildet Ihre Abläufe zum großen Teil ab. Der Rest ist genau das, was Ihren Betrieb von anderen unterscheidet, und genau der Rest lässt sich nur über den Hersteller ändern: Ticket, Angebot, Abstimmung, Releasezyklus. Das dauert Monate, manchmal Jahre, und kostet jedes Mal. Bis die Anpassung da ist, hat der Ablauf sich weitergedreht.

Weil ein System selten alles abdeckt, haben Sie mehrere. Jedes mit eigenem Hersteller, eigenem Angebotsprozess, eigenem Takt. Der Engpass sitzt damit nicht an einer Stelle, sondern an jeder Systemgrenze.

Dazwischen entsteht, was entstehen muss: dieselbe Information wird an mehreren Stellen von Hand gepflegt, weil keine Grenze sie automatisch überquert. Silos mit doppelter Datenführung. Die kosten nicht nur Zeit, sondern das Vertrauen in die eigenen Zahlen.

Solange der Anpassungstakt in Monaten gemessen wird, verbessert die nächste Investition die Effizienz nicht. Sie verschiebt sie. Deshalb ist die Frage nicht, welche Software Sie als Nächstes kaufen, sondern wie schnell sich ändern lässt, was Sie haben.

Schnitt

FertigungEinkaufRechnungAccessMakro
  • Offizieller Prozessbaustein
  • Inoffizielles Werkzeug, trägt Last

Die Bodenlinie trennt das dokumentierte System von dem, was es in Wahrheit trägt.

Die meisten offiziellen Prozessbausteine stehen auf Werkzeugen, die nie jemand bestellt hat. Nur der Einkauf trägt sich selbst. Die Stütze steht nicht neben dem Prozess, sie steht darunter.
  • Schnittzeichnung. Offizielle Prozessbausteine stehen nebeneinander auf einer gemeinsamen Bodenlinie: Angebot, Fertigung, Einkauf, Versand, Rechnung. Auf schmalen Bildschirmen zeigt die Zeichnung nur Fertigung, Einkauf und Rechnung.
  • Unter den meisten von ihnen steht je eine Stütze, die von unten gegen den Baustein drückt: Excel unter Angebot, Access unter Fertigung, Zettel unter Versand, ein Makro unter Rechnung. Access und das Makro stehen dabei schief unter ihrem Baustein, nicht mittig.
  • Unter dem Einkauf steht keine Stütze. Er ist der einzige Baustein, der ohne inoffizielles Werkzeug trägt.
Sinnbild, keine Messung.

Eine Person und eine KI. Das ist die ganze Besetzung.

Zwölf Beteiligte können auf 66 Wegen aneinander vorbeireden. Zwischen zweien gibt es genau einen Weg, und der ist jeden Tag offen. Deshalb liegt zwischen Ihrer Entscheidung und der nächsten lauffähigen Version kein Abstimmungstermin.

Netz

12 Beteiligte, 66 mögliche Abstimmungswege

2 Beteiligte, 1 Abstimmungsweg

  • Beteiligter
  • möglicher Abstimmungsweg

Formel: n mal (n-1) durch 2. Gezeigt sind mögliche Abstimmungswege, keine gezählten Termine.

Zwölf Beteiligte können auf sechsundsechzig Wegen aneinander vorbeireden. Zwischen zweien gibt es genau einen Weg, und der ist jeden Tag offen.
  • Links ein Kreis aus zwölf Punkten, in dem jeder Punkt mit jedem anderen durch eine Linie verbunden ist. Das ergibt sechsundsechzig Linien.
  • Rechts zwei Punkte auf demselben Kreis und eine einzige Linie zwischen ihnen.
  • Die Zahlen folgen aus der Formel n mal n minus 1 durch 2 und sind keine gezählten Meetings.
Sinnbild, keine Messung.

Wer dahinter steht

30 Minuten, dann wissen Sie, ob es passt.

Sie schildern Ihre Prozesse, ich sage Ihnen, ob und wo ich helfe. Auch wenn die Antwort Nein ist.