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Vorgehen

So läuft ein Projekt.

Vier Phasen, einzeln beauftragbar. Nach jeder Phase liegt ein Ergebnis vor, das Sie auch dann behalten, wenn Sie nicht weitermachen. Ihr Risiko endet nach jeder Phase.

  1. Phase 01 / 04
    Woche 1-2
  2. Phase 02 / 04
    Woche 2-3
  3. Phase 03 / 04
    Woche 3-8
  4. Phase 04 / 04
    ab Woche 8

Die vier Phasen.

Die Reihenfolge ist die eine Empfehlung, die ich mache: Wer ohne Phase 01 anfängt, baut Software gegen Annahmen. Beauftragen können Sie trotzdem jede Phase für sich.

Phase 01 / 04

Prozessanalyse

Software ohne Prozessverständnis ist teurer Zufall.

Ich erfasse Ihre Abläufe so, wie sie wirklich laufen: vom Angebot über die Fertigung bis zur Rechnung. Jede Ausnahme, jeder Umweg und jede Excel-Liste, die den Betrieb in Wahrheit am Laufen hält, kommt dabei auf den Tisch.

Vor Ort statt per Fragebogen

Ich begleite Ihre Leute im Tagesgeschäft. Nur so zeigt sich, wie ein Prozess wirklich läuft, und nicht, wie er im QM-Handbuch steht. Am Ende steht ein Prozessmodell mit Schnittstellen, Datenflüssen und Engpässen.

Vom Ist-Zustand zum Zielbild

Aus der Aufnahme leiten wir gemeinsam das Soll ab: welcher Schritt Wert schafft, wo doppelt gearbeitet wird, welche Information wohin gehört. Dieses Zielbild ist die verbindliche Grundlage für alles, was danach kommt.

Ein Ergebnis, das ohne mich weiterlebt

Das Prozessmodell gehört Ihnen: dokumentiert, nachvollziehbar und ohne mich verwendbar. Für eine Zertifizierung, für die Einarbeitung neuer Leute oder für eine Ausschreibung bei einem anderen Anbieter.

Das bleibt bei Ihnen

  • Ist-Prozessmodell mit Datenflüssen
  • Soll-Konzept mit priorisierten Maßnahmen
  • Inventar der Schatten-Systeme und Ausnahmepfade
  • Bewertung der bestehenden Systemlandschaft
Phase 02 / 04

System- und Datenanalyse

Ihre Daten sind längst da. Sie liegen nur in fünf Versionen der Wahrheit.

ERP, Warenwirtschaft, CAD, Dateiablagen und die Excel-Schicht dazwischen: Ich nehme Ihre System- und Datenlandschaft auf, bewerte jede Quelle und lege mit Ihnen fest, was in das zentrale System einfließt und was abgelöst wird.

Vollständige Inventur

Jedes System, jede Datenquelle, jede Schnittstelle: ERP, Warenwirtschaft, CAD, Zeitwirtschaft, Lagerverwaltung und die Insellösungen dazwischen. Jede Quelle wird nach Struktur, Qualität und Aktualität bewertet, auch die, von der offiziell niemand weiß.

Strukturen, die zusammenpassen

Kundenstämme, Artikelnummern, Arbeitspläne: Die Strukturen werden über Systemgrenzen hinweg abgeglichen. Am Ende gibt es eine Wahrheit statt fünf Schreibweisen desselben Kunden.

Bewahren, was trägt

Was funktioniert, bleibt. Ich ersetze nicht um jeden Preis, sondern binde bewährte Systeme ein und löse nur ab, was Silos erzeugt. Das spart Geld, Zeit und Nerven in der Belegschaft.

Das bleibt bei Ihnen

  • Inventar der Systeme und Datenquellen, jeweils bewertet
  • Abgeglichenes Datenmodell über Systemgrenzen hinweg
  • Integrationsplan: was bleibt, was wird abgelöst
  • Migrationskonzept für historische Daten
Phase 03 / 04

KI-Softwareentwicklung

Gebaut in Wochen. Ihr Eigentum. Keine Lizenzgebühr.

Hier entsteht die Software. Die KI schreibt, ich führe sie und verantworte jede Zeile. So steht die erste produktive Version nach vier bis acht Wochen. Das System bleibt schlank, und eine spätere Anpassung kostet Tage statt einer Runde durch die Angebotsabteilung eines Herstellers.

Ihr Prozess ist der Bauplan

Weil die Software aus Ihrer Prozessanalyse entsteht, biege ich keine Standardmodule zurecht, sondern baue genau das, was Ihr Betrieb braucht. Die Software folgt Ihren Abläufen, nicht umgekehrt.

Kurze Zyklen mit lauffähiger Software

Sie sehen früh etwas, das arbeitet, und nicht nach Monaten ein Konzeptpapier. In kurzen Zyklen wächst das System, wird von Ihren Leuten geprüft und produktiv gesetzt. Jeder Zyklus liefert etwas, das im Tagesgeschäft benutzt wird.

Betrieb und Weiterentwicklung

Nach dem Start bleibe ich zuständig: Betrieb in Docker-Containern, Updates, Überwachung und Weiterentwicklung, wenn sich Ihre Prozesse ändern. Ein Ansprechpartner, ein System, ein Vertrag.

Das bleibt bei Ihnen

  • Zentrale Software, abgebildet auf Ihre Prozesse
  • Lauffähige Versionen in kurzen Zyklen
  • Betrieb in Docker-Containern mit Überwachung
  • Dokumentierter Quelltext in Ihrem Git-Repository
Phase 04 / 04

Integration und Migration

Kein Stichtag, an dem alles auf einmal umschaltet.

Ich binde Ihre Bestandssysteme an, übernehme historische Daten und fahre die zentrale Software parallel zur Altstruktur hoch. Ihr Tagesgeschäft merkt davon nichts, außer an den Stellen, an denen es leichter wird.

Anbindung statt Abschaltung

Ein System, das seine Aufgabe weiterhin erfüllt, wird über eine definierte Schnittstelle eingebunden. Die zentrale Software wird zur Drehscheibe, nicht zum Zwang: Bestehende Investitionen bleiben nutzbar.

Datenübernahme mit Freigabe

Historische Aufträge, Kundenstämme, Artikel: Die Übernahme läuft strukturiert und prüfbar. Vor jedem Schnitt werden die Bestände abgeglichen und von Ihnen freigegeben, nicht von mir.

Silos schrittweise abschalten

Sobald das zentrale System einen Prozess übernommen hat, wird das Silo abgeschaltet: kontrolliert, dokumentiert und mit der Möglichkeit, den Schritt zurückzunehmen. Die Systemlandschaft schrumpft in Schritten statt in einem Großereignis.

Das bleibt bei Ihnen

  • Schnittstellen zu den Bestandssystemen
  • Geprüfte und von Ihnen freigegebene Datenmigration
  • Abschaltplan für die Silos, jeder Schritt umkehrbar
  • Runbook für den Betrieb und Dokumentation jeder Stufe

Die Umstellung läuft neben dem Betrieb.

Kein Stichtag, an dem alle Prozesse zugleich umziehen. Ein Prozess nach dem anderen wechselt, jede Übergabe ist einzeln freigegeben und einzeln umkehrbar.

Zeitachse

Altsystembleibt angebundenZentrale SoftwareStartWoche 8später
  • Altsystem, weiter im Betrieb
  • Zentrale Software, produktiv
  • Übergabe, einzeln umkehrbar

Zeilen von oben: Auftrag, Disposition, Fertigung, Versand, Rechnung. Jede Übergabe ist einzeln freigegeben und einzeln umkehrbar.

Vier von fünf Kernprozessen wechseln nacheinander in die zentrale Software. An keiner Stelle der Zeitachse ist eine Zeile unbesetzt, und der Auftrag bleibt dauerhaft am Bestandssystem angebunden.
  • Zeitachse von Start über Woche 4, Woche 8 und Woche 12 bis später.
  • Fünf waagerechte Zeilen stehen für fünf Kernprozesse: Auftrag, Disposition, Fertigung, Versand, Rechnung.
  • Vier davon wechseln nacheinander vom Altsystem in die zentrale Software, jeweils an einer eigenen Übergabe.
  • Die Zeile Auftrag bleibt über die ganze Achse beim Altsystem, sie wird angebunden statt abgeschaltet.
  • Die Wechsel laufen von der untersten Zeile nach oben: Rechnung in Woche 6, Versand in Woche 8, Fertigung in Woche 10, Disposition in Woche 12. Begonnen wird also mit dem hinteren Prozess.
  • Der Chip 'bleibt angebunden' gehört zur obersten Zeile Auftrag, der Chip 'Zentrale Software' zum unteren, durchgehend aktiven Bereich.
  • Zu keinem Zeitpunkt ist eine Zeile leer, der Betrieb steht also nie still.

Sinnbild, keine Messung.

Was die IT wissen will.

Diese fünf Fragen entscheiden, ob ein Projekt überhaupt zustande kommt. Deshalb stehen die Antworten hier und nicht erst im Angebot.

30 Minuten, dann wissen Sie, ob es passt.

Sie schildern Ihre Prozesse, ich sage Ihnen, ob und wo ich helfe. Auch wenn die Antwort Nein ist.