Wo stehen Sie gerade?
Drei Ausgangslagen, die immer wieder vorkommen. Sie sehen verschieden aus und haben dieselbe Ursache: eine Anpassung dauert länger, als der Ablauf stillhält. Suchen Sie Ihre aus und schicken Sie den Link weiter.
Silos und Schatten-Software
Ihre Daten liegen in Einzellösungen: Excel-Listen, Access-Datenbanken, Inselsysteme. Jede Abteilung pflegt ihren eigenen Stand, und keiner davon ist vollständig. Wer den Überblick sucht, findet ihn in keinem einzelnen System.
Woran es hakt
- Dieselben Daten werden an mehreren Stellen gepflegt, und die Zahlen widersprechen sich.
- Kritisches Wissen liegt in Köpfen und privaten Dateien, nicht im System.
- Jede Auswertung ist Handarbeit und beim Versand schon wieder veraltet.
Gegenüberstellung
- ERPNordwerk Gießerei
- WaWiNORDWERK GIESSEREI (durchgehend groß geschrieben, Doppel-s statt scharfem s)
- CADNordwerk Giess (Doppel-s statt scharfem s) erei
- ZeitNordwerk Giess (Doppel-s statt scharfem s) . (abgekürzt mit Punkt)
- ExcelNordwerk (zwei Leerzeichen) Gießerei
Ein Datensatz
Nordwerk Gießerei
- Kundennummer 10042
- eine USt-ID
- eine Rechnungsadresse
- Schreibweise je System
- Ein Datensatz, eine Kundennummer
Frei erfundener Kundenname. Die Abweichungen sind echt: Versalien, ss gegen scharfes s, Abkürzung, doppeltes Leerzeichen.
- Links fünf Datenzeilen aus fünf Systemen, die denselben Kunden bezeichnen: ERP, Warenwirtschaft, CAD, Zeitwirtschaft und eine Excel-Liste.
- Die abweichenden Zeichen sind in jeder Zeile hervorgehoben und unterstrichen.
- Rechts steht der zusammengeführte Zieldatensatz mit einer Kundennummer, einer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und einer Rechnungsadresse.
Sinnbild, keine Messung.
Vorgehen in drei Schritten
- Schritt 1
Sichtbar machen
Zuerst wird aufgenommen, welche Nebensysteme es gibt und welche Aufgabe jedes davon tatsächlich erfüllt. Fast jedes ist aus einem echten Bedarf entstanden, den das offizielle System nicht abbildet. Die Excel-Liste ist nicht das Problem, sie ist der Beleg dafür.
- Schritt 2
Zentral abbilden
Diese Aufgaben werden im zentralen System modelliert: mit Rechten, mit Prüfregeln und mit nachvollziehbarer Historie. Was vorher eine Datei war, wird ein Arbeitsschritt im Prozess.
- Schritt 3
Ordnung schaffen
Schritt für Schritt übernimmt das zentrale System. Die Nebensysteme werden überflüssig und abgeschaltet. Ihre Daten haben danach einen Ort, eine Form und eine verantwortliche Person.
Ergebnis
Ergebnis
Eine zentrale Datenbasis, auf die jedes Team zugreift. Zahlen, die zusammenpassen. Wissen, das dem Unternehmen gehört und nicht einem einzelnen Rechner.
Das ERP hält sein Versprechen nicht
Ihr ERP wurde mit der Zusage eingeführt, alle Prozesse in einem System abzubilden. Heute zahlen Sie Lizenzen für Module, die niemand öffnet, während die eigentliche Arbeit in Tabellen daneben läuft.
Woran es hakt
- Lizenz- und Pflegekosten laufen weiter, der Nutzen wird schwerer zu benennen.
- Prozesse, die das ERP nicht abbildet, laufen außen daran vorbei.
- Für jede Kleinigkeit ein Ticket beim Hersteller, für jede Änderung ein Angebot.
Aufriss
- 48Fenster stehen für die bezahlten Module
- 12leuchten: die Module, die wirklich arbeiten
- 36bleiben dunkel und kosten dasselbe
- Modul in Benutzung
- Modul bezahlt, aber dunkel
Die Zahlen sind ein Verhältnis, kein erhobener Wert aus einem Kundenprojekt.
- Aufriss eines Gebäudes bei Nacht. Sechs Fensterspalten in acht Reihen, zusammen 48 Fenster.
- Die zwölf Fenster der beiden untersten Reihen sind hell gefüllt, die übrigen 36 sind nur als leere, gestrichelte Umrisse gezeichnet.
- Das Bild ist ein Sinnbild für lizenzierte, aber ungenutzte Module und enthält keine gemessenen Werte.
Sinnbild, keine Messung.
Vorgehen in drei Schritten
- Schritt 1
Bestandsaufnahme statt Glaubensfrage
Bewertet wird nüchtern, welche Teile Ihres ERP ihre Aufgabe erfüllen und an welchen Stellen es Silos erzeugt. Nicht jedes ERP muss weg. Oft genügt es, die schwachen Stellen zu entlasten und dem System das zu lassen, was es kann.
- Schritt 2
Aufbau parallel zum Betrieb
Dort, wo das ERP nicht trägt, entsteht die zentrale Lösung daneben und wird an das Bestandssystem angebunden. Kein Umzug an einem Stichtag, kein Stillstand im Tagesgeschäft.
- Schritt 3
Eigentum statt Miete
Die Software gehört Ihnen, samt Code und Daten. Das Git-Repository liegt ab dem ersten Tag bei Ihnen. Über Funktionen, Kosten und den Zeitpunkt jeder Änderung entscheiden Sie, nicht die Roadmap eines Herstellers.
Ergebnis
Ergebnis
Eine Systemlandschaft, die Ihren Betrieb trägt statt ihn zu bremsen. Zu planbaren Kosten und ohne Bindung an fremde Veröffentlichungspläne.
Prozesse leben in Köpfen
Ihre Abläufe funktionieren, aber sie stehen nirgends. Sie leben in Köpfen, auf Zetteln und in Gewohnheiten. Sie möchten KI einsetzen, doch jeder Anbieter erzählt etwas anderes, und keiner fängt beim Prozess an.
Woran es hakt
- Abläufe sind nicht beschrieben und lassen sich deshalb nicht übergeben.
- Vorhaben bleiben stecken, weil die Grundlage fehlt, auf der sie aufsetzen müssten.
- KI bleibt liegen, weil niemand sagen kann, an welcher Stelle sie entlasten soll.
Vorgehen in drei Schritten
- Schritt 1
Abläufe aufnehmen
Gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern wird festgehalten, wie die Abläufe heute wirklich aussehen und wie sie aussehen sollen. Das ist die Grundlage jeder Digitalisierung, unabhängig von der eingesetzten Technik.
- Schritt 2
Digital abbilden, wo es trägt
Aus dem Zielbild entsteht Software, die die beschriebenen Abläufe Schritt für Schritt abbildet. Keine Spielwiese, sondern Werkzeuge für den Alltag der Leute, die damit arbeiten.
- Schritt 3
KI dort, wo sie sich rechnet
Wo KI spürbar entlastet, in Auswertung, Automatisierung oder Assistenz, wird sie in den Prozess eingebaut. Mit Bezug auf Ihren Nutzen und nicht auf den Markt.
Ergebnis
Ergebnis
Beschriebene, digital abgebildete Abläufe als Fundament. Und KI genau dort, wo sie sich rechnet, nicht dort, wo sie gut klingt.
Ihr Fall ist anders?
Die drei Ausgangslagen sind Muster, keine Schubladen. Meistens trifft eine davon ungefähr zu und weicht an zwei Stellen ab. Genau diese zwei Stellen sind das Gespräch wert. Schildern Sie sie, und Sie bekommen eine Einschätzung, auch wenn sie lautet, dass lowest.digital hier nicht der richtige Partner ist.